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04.10.2007
IFFLAND® beim JP-Morgan-Lauf - ein Augenzeugenbericht
Am 13. Juni 2007 war es endlich soweit: Nach monatelangem, Kräfte zehrendem Training, trat das Team IFFLAND® beim JPMorgan Chase Corporate Challenge, dem größten Laufereignis dieser Art weltweit, an.
Schon vor dem Start war die Anspannung aller IFFLAND®-Athleten, ihr unbändiger Wille zum Sieg spürbar, wie das Bildmaterial eindrucksvoll belegt. Aber natürlich hatte der Veranstalter, in weiser Voraussicht, dass diese Mannschaft kaum zu schlagen sein würde, sämtliche IFFLAND®-Athleten auf Startplätze im hinteren Drittel der ca. 67.000 Läufer verbannt. Zudem wurden sogar Läufer-Gruppen der Polizei, des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei zugelassen, um unsere hoch gezüchteten, läuferischen Kampfmaschinen zu verunsichern.
Dabei hatten weder unsere Konkurrenten, noch der Veranstalter damit gerechnet, dass die Wettkampfvorbereitung unter Leitung unseres Team-Captains, Tobias „der Schleifer“ Knop, den man in den letzten Wochen selten ohne den ihn ständig begleitenden Bollerwagen antraf, auch eine starke mentale Komponente enthielt, die den Killerinstinkt bei allen zum Erwachen brachte.
Im Gegensatz zu den in den Medien immer wieder vorgeführten „Spitzensportlern“, die ihre Leistungen nur unter dem Einfluss leistungssteigernder Medikamente zu erbringen im Stande sind, war eine solche Manipulation für die siebdruckgestählten Körper unserer Protagonisten nicht notwendig.
Während der ca. 45- minütigen Wartezeit im Pulk der Sportler in der Neuen Mainzer Straße waren es die IFFLAND®- Athleten, die die gnadenlose Hitze und furchtbare Enge dank ihres Trainings ohne Weiteres wegsteckten. Wilde Gesänge der anderen Gruppen, Laola-Wellen und die Benutzung von Hupen und Pfeifen deuteten darauf hin, dass nicht alle Mannschaften so gut mit dieser nervenaufreibenden Situation umgehen konnten. Als plötzlich aus der Ferne das Startsignal zu vernehmen war, war den geschulten Teamplayern von IFFLAND® sofort klar, dass es bedingt
durch die Verbannung in das letzte Drittel der startenden Teilnehmer ca. 15 Minuten dauern würde, bis auch unsere Läufer die Startlinie überqueren konnten.
Als sich die Menschenmenge dann langsam in Bewegung setzte, löschten die Spitzenläufer Michael
Heil, Marco Buchholz und Morris Klatte aus Weiterverarbeitung und Druckerei besonnen ihre
Marlboros und begannen, die Startlinie fest im Blick, lokker anzutraben. Gleichzeitig begannen die Läuferinnen Katharina Engels, Anna Spielmann und Nicoleta Cascu zunächst mit lässigem Walking, um den potenziellen Siegern unserer Gruppe den Rücken frei zu halten und die Konkurrenz nun vollends zu verunsichern.
Klar, zunächst mussten erst die Mittelmaß-Sportler der anderen Firmen aus dem Feld gedrängt werden, was nicht einfach war. Immer wieder versuchten diese, das Winner-Team von IFFLAND® auszubremsen. Doch auch hier hatten unsere Wettbewerber nicht mit unserer läuferischen
Brillanz gerechnet.
Getreu unseren Werten: professionell – flexibel – initiativ, hatte unser Team-Captain Tobias „die Waffe“ Knop, die Laufstrecke zusammen mit unserem Firmenpiloten, Armin Iffland, bereits Wochen zuvor luftseitig erkundet. Die Läufer hatten die Topographie somit in sich aufgesogen und waren deshalb zu jedem Zeitpunkt des Rennens bereit und in der Lage, mit einem kurzen Haken oder
einem Sprung in die Grünanlage den Angriffen anderer Läufer auszuweichen und diese wirkungsvoll
auszuschalten. Die nun folgenden zermürbenden, harten 5,6 Kilometer (3,5 Meilen), die bei schier unmenschlichen Außentemperaturen, kombiniert mit subtropischer Luftfeuchtigkeit, zurückgelegt
werden mussten, forderten den Läufern alles ab. Dabei scheuten diese nicht davor zurück, ihre Körper rükksichtslos auszubeuten und die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit weit hinter sich zu lassen.
Aber auch das war auf Grund der hervorragenden Trainingsvorbereitung durch unseren allseits beliebten Team-Captain Tobias "Ahab" Knop keine wirkliche Herausforderung. Sämtliche IFFLAND®-Läufer rollten das Feld vollständig auf und konnten nur dank der vielfältigen Vorkehrungen des Veranstalters und der konkurrierenden Teams von einem erdrutschartigen Mannschaftssieg
abgehalten werden.
Dennoch trabten unsere Top-Athleten allesamt recht entspannt über die Ziellinie. Auch das ein Produkt der monatelangen Ausbildung durch unseren Trainer, dessen Wahlspruch "the secret is to make it look easy . . . " sich tief ins Gedächtnis der Läufer eingebrannt hatte.
Wir danken all unseren Läufern für Ihre Teilnahme und Ihr Engagement, das uns zu diesem fulminaten Ergebnis, über das man in Frankfurt sicher noch lange sprechen wird, geführt hat. Ein ganz besonderer Dank aber geht
an unseren Team-Captain, der trotz seiner schweren Knieverletzung keine Mühen gescheut hat, uns und seinen Bollerwagen zu diesem Erfolg zu führen. (ab)




